x
04.10. - 28.10.2007 - Ausstellung der 'Offenen Gruppe Bildender Künstler vo
m Mainviereck' x Unter dem Motto Begegnungen- dagestellt in gegenständlichen und abstrakten Formen - nehmen in diesem Jahr an der Gemeinschafts-ausstelung teil: Monika Bienkowsky, Inge Handl, Sylvia Heinze, Jürgen Heitmann, Gebhard Hepp, Gisela Krebs, Anita Laub, Elisabeth Lombardo, Elisabeth Papst, Rosi Raub, Wera Schröner und Margit Tritsch-Wurzbach.X
Die hier in der Vorschau gezeigten Bilder stammen -
von oben nach unten gesehen von:
Gebhard Hepp
Jürgen Heitmann
und von links nach rechts gesehen von:
Margit Tritsch-Wurzbach
Wera Schröner
X
So zahlreich wie die Mitglieder der Offenen Gruppe sind, so vielfältig sind
auch Malstile, Technik, und Motivwahl, die sich in dieser Ausstellung vereinen. So eröffnet sich dem Betrachter in einer einzigen Ausstellung ein tiefer Einblick in die Vielfalt künstlerischen Ausdrucks.
x
Die Offene Gruppe besteht ohne Vereinsmeierei und starre Satzungen und bezeichnet sich selbst als eine 'eingeschworene Truppe' von Malern aus den Kreisen Aschaffenburg und Miltenberg, die offen ist für alle bildenden Künstler und für alle Stilrichtungen, aber intern einen hohen Anspruch an künstlerische Qualität legt.
x
Bei ihren regelmäßigen, monatlichen Treffen zeigen sie ihre neuesten Werke, planen gemeinsame Ausstellungen und Workshops, sowie gemeinschaftliche Ausstellungsbesuche.
X
x
X

X
X
X
x
X
X
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
xx
x
01.09. - 30.09.2007 - Ausstellung von Andrea Kraus und Gabi Lemche
Über die Künstler:
Andrea Kraus, geboren 1970 in Aschaffenburg, besuchte die Fachoberschule für Gestaltung in Würzburg und ist seit 2000 Lehrkraft an der Ersten Aschaffenburger Kunstschule mit Unterrichtsschwerpunkt Aquarellmalerei Neben der Weiterbildung in der Ölmalerei beschäftigt sich Andrea Kraus seit ca 1 Jahr intensiv mit der Illusions- und Wandmalerei und stattete u.a. den Indoors- Spielparks Potzblitz, das Cafe Krem´s und verschiedene Privaträume aus.
Außerdem entstanden im letzten halben Jahr durch die intensive Auseinandersetzung mit der Farbe Rot sehr erotische Bilder. Durch die sparsame Verwendung von anderen Materialien, wie z.B. Blattgold oder verschiedenen Steinen ( z.T. Swarovski-Steinen) werden die Bilder sehr abwechslungsreich und interessant.
X
In der Ausstellung wurden die Bilder mit Gedichten von Jana Berg jeweils separat beschrieben und betitelt.
x
x
x X
Gabi Lemche, 1956 in Erlangen geboren, absolvierte ein Studium für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen in Bamberg und unterrichtet an einer Sonderschule in Aschaffenburg. Nach einer vierjährigen Tätigkeit als Kunstlehrerin an der Ersten Aschaffenburger Kunstschule, zahlreichen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen bei verschiedenen Künstlern in unterschiedlichen Techniken (Zeichnen, Linolschnitt, chinesische Tuschemalerei, Pastell, Aquarell und Acryl) arbeitet Gabi Lemche seit nunmehr 4 Jahren als Dozentin an der Volkshochschule für Kindermalkurse.Durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Mal-und Zeichentechniken lernte Gabi Lemche den gezielten Einsatz von Farben und grafischen Elementen. Das experimentelle Arbeiten mit Acrylfarben und ihre vielseitigen Einsatzmöglichkeiten erlaubt ihr eine freiere Gestaltung der bildlichen Themen.
Schwerpunkte ihrer Malerei sind ein gezielter Bildaufbau, Farb-rund Lichtkontraste, Strukturierung der Bildoberfläche durch verschiedene Materialien und die Reduzierung des Gegenständlichen. Neben Landschaftsmotiven gewinnt die Darstellung des Figürlichen immer mehr an Bedeutung in Gabi Lemches Malerei. x
x
x
02.08. - 26.08.2007 - Ausstellung von Horst Rother
Über den Künstler:
Seit er denken kann, fasziniert den in Oberschlesien geborenen Künstler, Horst Rother, die Malerei. Schon als Schulkind fiel er dadurch auf, dass er auch die langweiligsten Hausaufgaben mit kunstvollen, kleinen Zeichnungen versah. Ein Blatt Papier erfüllte für ihn erst dann einen Zweck, wenn es durch ein Bild hervorgehoben wurde.
Mit 16 begann Horst Rother damit, sich zu seiner natürlichen Begabung auch die Grundlagen zu verschaffen. So besuchte er die Kunst- und Handwerkerschule in Würzburg sowie die Ecole des Beaux Arts und die Canadian School of Commercial Art in Montreal, Kanada, wo er mittlerweile mit seinen Eltern wohnte. Um nicht nur von der brotlosen Kunst leben zu müssen, machte er parallel eine Ausbildung zum Stickereizeichner, die er nach der Rücksiedelung nach Deutschland, in Stockstadt beendete.
Ab ca 1974 standen dann Beruf und Familie im Mittelpunkt seines Lebens und ließen ihm fast 15 Jahre lang kaum Zeit zum Malen. Als er jedoch vor rund 5 Jahren sein Berufsleben beendete, erwachte die alte Leidenschaft wieder und seitdem verbringt Horst Rother jede freie Minute an der Staffelei.
X
Techniken und Inhalte:X
Seinen Ausdruck findet Horst Rother in der Ölmalerei, wobei er sich stilistisch kaum festlegen lässt. Seine überwiegend im Landkreis Aschaffenburg entstandenen, farbenfrohen und detailgenauen Landschaftsbilder entstammen fast alle einer früheren Schaffensperiode.
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Seine jüngeren Werke sind teilweise abstrakt mit kubistischem oder expressionistischem Einschlag. Andere beinhalten abstrakte und realistische Momente. Geometrische Formen stehen im Wechsel mit weichen, wellenartigen Rundungen. Allen Werken gemein sind aber die erstaunlich leuchtenden Farben.
Horst Rother stellt aus seinem Gesamtwerk 60 Bilder in der Galerie im Hofgut aus, die die Vielseitigkeit seiner Begabung widerspiegeln.
x
x
01.07. - 29.07.2007 - Ausstellung von Jürgen Heitmann und Franco Latragna
Über die Künstler:
In Hahnenklee geboren, in Hannover aufgewachsen, fühlt sich Jürgen Heitmann seit rund zehn Jahren in Aschaffenburg wohl. Er malt zum Spaß - und mit Spaß - und drückt so seine Emotionen auf der Leinwand aus.
In einer vierjährigen Ausbildung zum Bildenden Künstler an der Akademie Faber Castell (AFC) erlernte er das grundlegende, handwerkliche Rüstzeug. Darauf aufzubauen und das Gelernte weiter zu entwickeln ist sein Ziel.
X
Seit über 40 Jahren lebt der gebürtige Italiener, Franco Latragna in Deutschland und betreibt seit 15 Jahren seine eigene Galerie in der Sandgasse in Aschaffenburg. Doch nicht nur durch die Malerie gelingt es Franco Latragna, seine Kreativität auszudrücken. Seine Leidenschaft gilt auch der Musik. Viele Jahre lang trat er als Profimusiker auf und machte sich so auch überregional und in ganz Europa einen Namen. Mit internationalen Chansons und Folksongs, vor allem aber auch durch eigene Musikkompositionen begeistert er auch heute noch von Zeit zu Zeit seine Zuhörer.
X
Techniken und Inhalte:
Acrylfarben sind die Basis für Jürgen Heitmanns Werke. Verbunden mit verschiedenen anderen Materialien und unterschiedlichen Maltechniken sucht er ständig das Experimentelle und neue Wege in der Bildgestaltung. Jürgen Heitmann stellt einige noch nie gezeigte Bilder aus, die die gesamte Bandbreite seiner schöpferischen Arbeit ausdrücken.X
Franco Latragnas neuen Bilder drücken eine positive, kritisch analytische Energie aus. In einer Mischung aus Bleistift und Spachtelmasse auf Leinwand, mit minimalen Strichen, Reliefen, Strukturen und Farben - überwiegend Acrylfarben - präsentiert er Aktbilder und Portraits.
Zunächst führte sie ihre gemeinsame Leidenschaft für das Schachspielen zusammen. Doch bald entdeckten Sie weitere Gemeinsamkeiten. So vereint die Gruppe von Irene Neuburger, Wolfgang Riedel und Alfre Trobisch die Faszination des künstlerischen Ausdrucks und die Verbundenheit mit der Natur, wenn ihre Motive und Malstile auch sehr unterschiedlich sein mögen. Alle Drei begannen als Autodidakten und experimentierten mit verschiedenen Techniken, bildeten sich in verschiedenen Malgruppen weiter und schlossen sich vor rund einem Jahr zu ihrer kleinen Künstlergruppe zusammen.
Irene Neubruger, 1951 in Aschaffenburg geboren, lebt heute in Pflaumheim. Fasziniert von den Alten Meistern bewegte sich Irene Neuburger von der Bauernmalerei über Porzellanmalerei hin zu einem zwischen naiv-impressionistisch anmutenden Malstil in Öl und Acryl, wobei Häuser, Blumen und das Thema Natur im Vordergrund stehen.

Wolfgang Ridel wurde 1940 in Breslau, Schlesien, geboren und lebt seit 1995 in Franken. Obgleich die Möglichkeiten in der ehemaligen DDR begrenzt waren, versuchte Wolfgang Ridel schon frühzeitig, sich zumindest durch Bücher die Welt der Kunst und Malerei zu erschließen, die ihn Zeit seines Lebens faszinierte. 1998 begann er selbst seine starken Eindrücke von Natur, Blumen, Bergen und Menschen in realistischer Malweise in Öl festzuhalten.

Alfred Trobisch, geboren 1945 in Rendsburg, lebt seit 1964 in Unterfranken. Seit seinem zwölften Lebensjahr beschäftigt er sich mit der Fotografie, später auch mit dem Gilmen, wobei schon hier sein geschultes Auge meist Motive aus der Natur, vor allem Blumen und Landschaften, in den Mittelpunkt rückte. Angeregt durch Dr. Arpad Bari, bei dem er später auch Malunterricht erhielt, begann Alfred Trobisch 1995 seine künstlerischen Eindrücke auch in Öl und Pastellkreide auf verschiedenen Untergründen festzuhalten. Manche seiner Bilder muten wie Traumwelten an, während andere in weichen Farben realistisch erscheinen. In allen Werken stehen aber Strukturen, Formen und Farbharmonien im Vordergrund.
01.06. - 24.06.2007 - Ausstellung von Karl W. Blänkle - Zahnstocherbilder
Kommt dieser Transportversuch beim Betrachter an, hat er seinen Anspruch erfüllt, nämlich farbig unterhaltend dem Publikum einen Teil seiner Weltsicht zu offerieren - in sofern ist die Ausstellung ein "Angebot".
Karl W. Blänkle lebt und arbeitet als Maler, Typograph und Schreiber in Frankfurt am Main.
Mit seinen Zahlstocherbildern ist Karl W. Blänkle weit weg vom herkömmlichen Pinselwerk. Anstatt mit der Quaste erfolgt der Farba
uftrag mittels handelsüblichen Zahnstocher und zwar generell auf Glas. Auf diese Weise entsteht eine emailleartige Oberfläche und sichert die Leuchtkraft der verwendeten Acryl-farben. Zum Mischen der gewünschten Farbtöne verwendet der Künstler Schraubverschlüsse gewöhnlicher Mineralwasserflaschen, denn die von ihm benötigten Farbportionen sind bisweilen nur winzig bemessen.
Die Inhalte:
Die vielfältigen Sujets reichen von Adaptionen bekannter Expressionisten wie Fernand Legér und August Macke, streifen Momentaufnahmen signifikanter Titelseiten der Tagespresse und münden in Originalen, deren Inhalte sich zunehmend auf die Darstellung allgegenwärtiger Grabes- und Friedhofskunst konzentrieren - nicht zuletzt ein Impuls durch das Kasseler 'Museum für Sepulkralkultur'. Doch auch die Fertigung bunter Kinderbilder bereitet dem Künstler große Freude und findet regen Zuspruch.